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Mehr als 100 Jahre lang mussten Fotografen die Welt in Schwarzweiß festhalten. Gute Bilder machten sich die Form, Struktur und Tonalität der Motive zunutze. Der Kontrast konnte durch die Kombination aus vorausschauender Aufnahme und hochwertiger Entwicklung akkurat kontrolliert werden, so dass der volle Tonumfang von tiefstem Schwarz bis zum hellsten Weiß seinen Weg auf den finalen Abzug fand.
Mit der Einführung der Farbfotografie in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hat sich alles geändert. Farbfilme boten nicht mehr den gewohnt hohen Kontrastumfang, und auch die Korrekturmöglichkeiten während der Entwicklung waren auf einmal stark eingeschränkt. Der Kontrast wurde zum natürlichen Feind des Fotografen, da Über- und Unterbelichtung zwangsläufig zum Verlust der Farbsättigung führte. Struktur und Tonalität wurden von der Farbe als grundlegende Kompositionselemente verdrängt. Selbst heute, in Zeiten der fortschrittlichsten Emulsionstechniken, bedarf es einer Menge an Wissen und Erfahrung, um Farben erfolgreichauf Fotopapier zu bannen. Und der Siegeszug der Digitalfotografie hat dazu beigetragen, dass sich viele Menschen weit intensiver mit den Grundlagen der Farbtheorie auseinander setzen.
Dieses Buch soll eine umfassende Einführung in das Thema Farbe und deren Verwendung in fotografischen Prozessen sein. Das Spektrum reicht von den Grundlagen der Farbtheorie über die Farbtemperatur des Lichts bis hin zum Einsatz der richtigen Farben für maximale Wirkung.
Auch die Praxis kommt in diesem Buch nicht zu kurz: Erfahren Sie, wie sich Filmmaterial unter verschiedenen Bedingungen verhält und mit welchen Filtern Sie die gewünschten Korrekturen vornehmen. Jedes Kapitel ist gefüllt mit praktischen Hinweisen, Tipps und technischen Informationen, mit denen Sie Ihre eigenen Farbbilder zu kleinen Kunstwerken machen.
Mit der Einführung der Farbfotografie in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hat sich alles geändert. Farbfilme boten nicht mehr den gewohnt hohen Kontrastumfang, und auch die Korrekturmöglichkeiten während der Entwicklung waren auf einmal stark eingeschränkt. Der Kontrast wurde zum natürlichen Feind des Fotografen, da Über- und Unterbelichtung zwangsläufig zum Verlust der Farbsättigung führte. Struktur und Tonalität wurden von der Farbe als grundlegende Kompositionselemente verdrängt. Selbst heute, in Zeiten der fortschrittlichsten Emulsionstechniken, bedarf es einer Menge an Wissen und Erfahrung, um Farben erfolgreichauf Fotopapier zu bannen. Und der Siegeszug der Digitalfotografie hat dazu beigetragen, dass sich viele Menschen weit intensiver mit den Grundlagen der Farbtheorie auseinander setzen.
Dieses Buch soll eine umfassende Einführung in das Thema Farbe und deren Verwendung in fotografischen Prozessen sein. Das Spektrum reicht von den Grundlagen der Farbtheorie über die Farbtemperatur des Lichts bis hin zum Einsatz der richtigen Farben für maximale Wirkung.
Auch die Praxis kommt in diesem Buch nicht zu kurz: Erfahren Sie, wie sich Filmmaterial unter verschiedenen Bedingungen verhält und mit welchen Filtern Sie die gewünschten Korrekturen vornehmen. Jedes Kapitel ist gefüllt mit praktischen Hinweisen, Tipps und technischen Informationen, mit denen Sie Ihre eigenen Farbbilder zu kleinen Kunstwerken machen.
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